Gigondas

 

Gigondas (15 Kilometer von der Stadt Orange entfernt)

Gigondas ist ein von ehemaligen Festungsmauern umgebenes malerisches Dorf. Weltberühmt ist der Ort durch die Weinproduktion. 98 Prozent der Ernte werden zu Rotwein verarbeitet, der Rest zu Rose. In dem südlichen, trockenen mediterranen Klima mit viel Sonnenschein entsteht der Spitzenwein, der von der Lage am Massiv Dentelles de Montmirail profitiert. Es handelt sich um kräftige Weine mit schöner roter Farbe, Finesse und  einer gewissen Eleganz. Sie passen zu rotem Fleisch, Wild und Käse. Schon seit 1971 verfügt die Gemeinde Gigondas über den Status einer Appellation d’Origine Contrôlée (kurz AOC).

Tipps:
Weg der Skulpturen und ehemaligen Hospize im oberen Dorfteil  /  Chambre du Turc, Gipfel der Dentelles (696 Meter)  /  Besichtigung des alten Dorfteils, des Schlosses und der Mauern.  /  Die Kapelle Saint-Cosme aus dem 12. Jahrhundert mit ihrem wunderschönen romanischen Chor besichtigen und

                      . … natürlich nach einer Weinprobe einige Flaschen der weltbekannten Weinsorte erwerben.                                                                .

 

 

 

Toulouse, die rosarote Stadt

Zugegeben, ein ‚Umweg‘ auf der Heimfahrt war es schon,  aber der Besuch der Stadt Toulouse lohnt sich.

Hier werden (nur) zwei Besonderheiten der Stadt angeführt, die den Besucher besonders beeindrucken. Es soll nicht dem üblichen Reiseführer  vorgegriffen werden, der viele Sehenswürdigkeiten auflisten kann.

‚La Violett de Toulouse‘ – die Wappenblume der Stadt Toulouse

Nicht nur die rosaroten Backsteingebäude prägen das Bild der Stadt – überall findet man auch das Markenzeichen ‚La Violett de Toulouse‘ –  die Wappenblume. Das Veilchen findet man überall, am Place de Capitol, am Rathaus, in den Veilchenmakronen und den Veilchenbrioches, die vom Bäcker angeboten werden.

Das erste Pflänzchen wurde vor über 150 Jahren nach Toulouse gebracht und in großem Stil angepflanzt. Buketts lieferte man in alle europäischen Hauptstädte.  1956 vernichtete ein starker Frosteinbruch  alle Veilchenkulturen – 1984 begann man,  die Wappenblume von Toulouse wieder anzupflanzen. Es hat sich gelohnt.

Was kann man alles mit dem Veilchen in Verbindung bringen?  Bei einem Besuch eines alten Frachtkahn, der im Kanal du Midi festliegt, kann die Frage –  zumindest teilweise – beantwortet werden. Räucherstäbchen, Zucker,  Stickarbeiten, Marmelade sind nur einige der Köstlichkeiten, die der Besucher  im ‚La Maison de la Violett‘ erwerben kann.gallery

Weitere Infos: https://www.lamaisondelaviolette.com/

 

Der Marché  ‚Victor Hugo‘

Entdecken Sie die Spezialitäten Frankreichs

In Toulouse, der "rosaroten Stadt", hat täglich außer am Montag der Victor-Hugo-Markt geöffnet. Mit seinen zahllosen Ständen gleicht der überdachte Markt  einer Schatztruhe, die gefüllt ist mit den weltweit berühmten Delikatessen. Köstlichkeiten wie der schwarze Trüffel aus Quercy, der Käse Rocamadour, die Foie Gras und die weißen Bohnen für das traditionsreiche Cassoulet lassen den Besucher die Midi-Pyrénées im Süden Frankreichs, die an die katalanischen und baskischen Regionen Spaniens grenzen, von ihrer kulinarischen Seite entdecken.

Weitere Infos: https://chezmatze.wordpress.com/2014/07/29/toulouse-fur-foodies/

 

 

Beim Chevrier in den Mauren (452 m über NN)

Auf fast abenteuerlichem Weg gelangt man in den Mauren zu einer Ziegenkäserei, in der dem Besucher  Ziegenkäse (drei Sorten : frisch, mittel,  etwas älter) mit Salat nach Art des Hauses angeboten wird. Außerdem gibt es Quellwasser ( !) und Apfelsaft – alles Bio. Der Chef von  mehr als 30 Ziegen bedient hier nicht nur  selbst die Gäste, sondern führt auch gerne durch die Käserei im hinteren Hausbereich.

Um 16.00 Uhr waren wir im April eingetroffen – um 16.30 Uhr wurde die Küche geschlossen. Zuletzt  saßen wir – zwei Personen – noch alleine an einem der zwei großen Bewirtungstische. Außergewöhnlich war jetzt die völlig absolute Stille in dieser Höhe in den Mauren. Die fast  gewöhnungsbedürftige Ruhe wurde nur ab und zu von Ziegengemecker unterbrochen.

Anfahrt : Von Rayol zum Col de Cavadel. (Im April war dieser Zufahrtsweg gesperrt). An der Kreuzung auf Passhöhe nach links fahren und immer auf Höhe bleiben. Man fährt an einem Lokal (links) vorbei, danach an einem größeren Haus (rechts) direkt am Weg. Von der Kreuzung sind es geschätzt 7 bis 10 Kilometer bis zum Chevrier.

Problemlose Anfahrt mit Navi: 43º 09’ 48.14’’  N      6º 22’ 37.87  O

Taizé

~~http://www.taizegottesdienste.de/was%20ist%20taize.htm

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Auf der Weg nach Cav…

„So viele, verschiedene Jugendliche hier auf dem Hügel versammelt zu sehen, gleicht einem Fest und stärkt unsere Hoffnung, dass ein Zusammenleben der Menschen in Frieden möglich ist.“
Frère Alois bei einem Treffen in der Versöhnungskirche in Taizé.

 

Nach der Durchfahrt durch den kleinen Ort fällt direkt der Glockenturm und die Kirche mit russischem Zwiebelturm auf. Links der geraden Straße liegt ein Parkplatz und ein großer Platz, auf dem die Zelte für die Gäste aufgebaut werden können. Auf der rechten Seite befinden sich neben der Kirche die weiteren Gebäude. 5000 bis 6000 Jugendliche können hier untergebracht werden.
‚Im französischen Südburgund liegt in der Nähe der Stadt Cluny (hier gab es im Mittelalter die größte Kathedrale der Welt) das kleine, aber weltbekannte Dorf Taizé. Im Jahre 1940 wurde hier die Communauté de Taizé, eine ökumenische Bruderschaft, von Frère Roger gegründet. Der Bruderschaft gehören heute über 100 Männer an, die aus allen Erdteilen und unterschiedlichen christlichen Konfessionen stammen. Die Communauté de Taizé nimmt keine Spenden oder Geschenke an, sondern erwirtschaftet ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit dem Erlös ihrer Arbeit. Einige Brüder leben in den ärmsten Regionen unseres Planeten und wirken dort als "Zeugen des Friedens" an der Seite leidender Menschen.
Frère Roger engagiert sich seit langem für eine Annäherung der unterschiedlichen christlichen Kirchen. Papst Johannes-Paul II, zahlreiche Erzbischöfe, orthodoxe Metropoliten, katholische und lutherische Bischöfe sowie jüdische Rabbis waren schon bei der Bruderschaft zu Gast.
Seit den 50er Jahren reisen Jugendliche, aber auch erwachsene Menschen aus aller Welt nach Taizé, um dort für einige Tage oder eine Woche gemeinsam zu beten, zu arbeiten und Gemeinschaft zu erfahren. In den Sommermonaten gleicht der von mehreren tausend meist jungen Menschen bevölkerte "Hügel" einer riesigen Zeltstadt. Trotz der hohen Besucherzahl läuft das Leben dank einer guten Organisation und der Bereitschaft aller, mit "anzufassen", in geregelten Bahnen. Zudem finden die Stille Suchenden auf dem großen Gelände genügend Möglichkeiten zur inneren Einkehr und Meditation.
Das Besondere, das jeder erlebt, der einmal in Taizé war, den "Geist von Taizé", kann man allerdings nicht beschreiben – man muss es selbst erlebt haben:    vgl.taizegottesdienste.de

 

Eine Woche in Taize:     http://www.bauches-lust.de/downloads/communautedetaizeohnebilder.pdf
Leben in Taize (Video):  http://www.taize.fr/de_article4772.html
Lage/Anfahrt:                 https://www.google.com/maps/@46.517857,4.681506,2391m/data=!3m1!1e3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Besuch der Camargue lohnt sich immer

Die Camargue ist das Land der Pferde, der Vögel und der Sümpfe. Besondere Attraktionen sind die wildlebenden weißen Pferde und die großen Herden der Camargue-Stiere. Die Camargue (930 km2) liegt zwischen den Mündungsarmen der Rhone und gehört fast vollständig zum Stadtgebiet von Arles. Fährt man von Arles südlich in Richtung Salin-de-Giraud (ca. 40 km), sieht man nach einiger Zeit die Reisfelder der Camargue. Hier wird 75% der französischen Reisernte angebaut. Inmitten der Reisfelder liegt das Reismuseum, in dem man sich über die Reiskulturen, die Maschinen und den Beruf des Reisbauern informieren kann. Selbstverständlich ist auch die Verkostung und der Erwerb der biologischen Naturprodukte möglich.
Südlich von Salin-de-Giraud findet man (seit 1856) die große Meerwassersaline. Hier wird das Salz ausschließlich durch Verdunstung gewonnen. Als Königin des Salzes bezeichnet man das ‚Fleur de Sel‘ – die Salzblume. „Fleur des Sel“ wird von Hand in geringen Mengen von der Wasseroberfläche geschöpft. Deshalb ist es entsprechend teuer. Durch seine Struktur und Textur unterscheidet es sich vom „normalen“ Meersalz. Man sollte es nicht zum Garen, Kochen oder Marinieren verwenden, sondern lediglich zum Abrunden der Speisen. Für den Gourmet ist schon eine Scheibe Brot, bestrichen mit Butter und einer Prise Salz, ein Genuss.