Ein Besuch der Camargue lohnt sich immer

Die Camargue ist das Land der Pferde, der Vögel und der Sümpfe. Besondere Attraktionen sind die wildlebenden weißen Pferde und die großen Herden der Camargue-Stiere. Die Camargue (930 km2) liegt zwischen den Mündungsarmen der Rhone und gehört fast vollständig zum Stadtgebiet von Arles. Fährt man von Arles südlich in Richtung Salin-de-Giraud (ca. 40 km), sieht man nach einiger Zeit die Reisfelder der Camargue. Hier wird 75% der französischen Reisernte angebaut. Inmitten der Reisfelder liegt das Reismuseum, in dem man sich über die Reiskulturen, die Maschinen und den Beruf des Reisbauern informieren kann. Selbstverständlich ist auch die Verkostung und der Erwerb der biologischen Naturprodukte möglich.
Südlich von Salin-de-Giraud findet man (seit 1856) die große Meerwassersaline. Hier wird das Salz ausschließlich durch Verdunstung gewonnen. Als Königin des Salzes bezeichnet man das ‚Fleur de Sel‘ – die Salzblume. „Fleur des Sel“ wird von Hand in geringen Mengen von der Wasseroberfläche geschöpft. Deshalb ist es entsprechend teuer. Durch seine Struktur und Textur unterscheidet es sich vom „normalen“ Meersalz. Man sollte es nicht zum Garen, Kochen oder Marinieren verwenden, sondern lediglich zum Abrunden der Speisen. Für den Gourmet ist schon eine Scheibe Brot, bestrichen mit Butter und einer Prise Salz, ein Genuss.